Mobile Apps

Aktuellen Zahlen zufolge wird der Smartphone-Markt im Jahr 2013 um 40% steigen. Insgesamt sollen im Jahr 2013 mehr als eine Milliarde Smartphones verkauft werden. Neben den steigenden Hardwarekomponenten steigt parallel die Nutzung von Apps für Smartphones und Tablets signifikant. Apps werden immer interessanter für die wachsende Nutzerzahl und für Unternehmen bietet diese neue Kommunikationsform erweiterte Möglichkeiten im Marketingmix.

Ausgangslage Apps

Die kleinen Programme für Smartphones und Tablets sind seit ihrer Einführung durch Apple sehr populär geworden. Neben iOS (Apple) und Android (Google) bieten auch Microsoft und BlackBerry solche Programme über ihre App Stores an. Leider gibt es hier kein einheitliches Format, so dass eine Anwendung, die überall laufen soll, mehrfach programmiert werden muss.
Die wichtigsten Systeme sind Android und iOS, die zusammen über 90% Marktanteil haben.

Native-App

Eine native App ist eine mit Hilfe der Entwicklungswerkzeuge des Anbieters speziell für das jeweilige System programmierte Anwendung. Native Apps können alle Komponenten des Gerätes (Kamera, Kompass, usw.) direkt ansprechen. Sie sind nur über die jeweiligen App Stores der Anbieter zu installieren und werden vor der Freischaltung geprüft.
Der Programmiercode für eine Anwendung, die z.B. für IOS erstellt wurde, lässt sich nicht für eine Android-App verwenden. Hier muss alles neu gemacht werden, was die Entwicklungskosten erheblich erhöht.

Web-App

Eine mobile Web-App verhält sich im Idealfall genauso wie eine native App, wird also vom Nutzer nicht wie eine Webseite wahrgenommen, sondern bietet stattdessen eine Benutzeroberfläche, die sich in das mobile Endgerät optisch und ergonomisch integriert. Mobile Web-Apps haben auf der iOS-Plattform die Besonderheit im Vollbildmodus zu funktionieren, lassen sich über einen WebClip (Home-Icon) starten und sind vom Nutzer kaum von einer nativen Applikation zu unterscheiden.
Nachteile von Web-Apps sind, dass sie Hardware-Komponenten wie zum Beispiel Kamera oder Mikrofon nicht ansprechen können.

Ein großer Vorteil ist, dass Web-Apps ohne den Umweg über die Stores der Anbieter (Apple App Store oder Google Play) auf den Geräten installiert werden können.

Aus einer Web-App, die typischerweise mit HTML-Technologien (HTML5, CSS3, Javascript) erstellt wird, lassen sich mit Zusatzkomponenten (z.B. PhoneGap) echte native Apps erstellen. Hierbei handelt es sich um sogenannte ‚Hybride Apps‘, die ohne größere Anpassungen im Code für verschiedene Plattformen erstellt werden können.

Die mantel + schölzel AG hat im August 2013 eine App für die Museumsnacht 2013 im Auftrag des Kasseler Kulturamtes entwickelt. Mehr Infos dazu finden Sie hier
Ebenso hat unsere Tochterfirma, die ad-artists GmbH unter der eigens dafür patentierten Marke app-artists eine Mobile Game App entwickelt. Mehr Infos finden Sie hier